Lydia-Gemeinde

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13.11.2021
Bezirksmissionstag in Wächtersbach
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 Joggathon 2021 - Laufen und feiern für einen guten Zweck

Jeder ist herzlich willkommen: Ob durchtrainierter Marathonläufer oder gemütlicher Spaziergänger, ob jung oder alt (oder irgendwo dazwischen), ob Mädchen, Junge, Mann oder Frau. Die Hauptsache ist, gemeinsam Spaß zu haben und dabei anderen zu helfen.

Der Joggathon wird von der Kirche des Nazareners in Berlin am am Sonntag, den 30.05.2021 ab 10:30 Uhr zum 22. Mal veranstaltet. Jedes Jahr werden durch die erlaufenen Spenden andere wohltätige Projekte unterstützt. Die Organisation der Hilfen wird von www.helpinghandsev.org, einem Hilfswerk der Kirche des Nazareners, getragen. Dieses Jahr laufen wir für drei Projekte: Sozialarbeit im Rotlicht Franfurt a.M. 50%, Wassertank in Uganda 25% und Landwirtschaft 25%.

Wie letztes Jahr findet der Joggathon aufgrund der Kontaktbeschränkungen in einer etwas anderen Form statt:

Zum Auftakt: Gottesdienst unter freiem Himmel um 10.30 Uhr in der Lydia-Gemeinde, Ursulinenstr. 35, 12355 Berlin in Hybrid-Form geben: als Präsenz-Veranstaltung an der Lydia-Gemeinde sowie als Stream. Ihr seid also herzlich willkommen, vor Ort teilzunehmen
Darauf folgt die Laufwoche bis zum 6. Juni, die Teilnehmer absolvieren in dieser Woche einen Lauf von 60 Minuten und melden die dabei zurückgelegte Entfernung an die Veranstalter. Das Ergebnis wird dann in »Joggathon-Runden« umgerechnet.
Falls die Versammlungsverbote rechtzeitig aufgehoben werden, könnte noch ein Joggathon-Fest mit Lauf vor Ort improvisiert werden.
Alle Informationen finden sich auch in diesem PDF-Flugblatt: [Joggathon 2021]

Hier gibt es die Anmeldeliste als PDF - bitte spätestens 6.6.2021 ausfüllen Mehr Informationen unter Joggathon Berlin

Aktuelles


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30.05.2021

Rückblick Joggathon 2021

Ein kleiner Rückblich auf den diesjährigen Joggathon 2021: In Berlin nahmen nach einem tollen Eröffnungsgottesdienst 77 Läufer daran teil, die von 232 Sponsoren unterstützt wurde - gelaufen wurde in der Woche bis zum 6. Juni. Insgesamt kamen 18.167 € zusammen! Wie angekündigt gingen sie ein Landwirtschaftsprojekt in Albanien, ein Wassertank für Uganda und Sozialarbeit im Rotlichtmilieu in Frankfurt am Main:
Ein Wassertank für eine Schule
Insgesamt 347 Kinder aus Kahooma und umliegenden Dörfern besuchen heute die kleine Schule im Süden Ugandas, die Pastor Roger im Jahr 2005 eröffnete. Damals wurde diese Arbeit mit lediglich 17 Schülern in drei Klassen begonnen, um den Kindern aus dieser Gegend zumindest eine grundlegende Bildung und damit eine Chance auf eine bessere Zukunft zu bieten.
Nun, gut 15 Jahre später, unterrichtet die Schule in der Nähe der Stadt Mbarara Schüler in den Jahrgangsstufen 1–7. Derzeit muss die Schule noch ohne fließendes Wasser auskommen; dadurch ist grundlegende Hygiene aber natürlich auch die Versorgung mit einigermaßen sauberem Trinkwasser eine große Herausforderung. Um diesem Bedarf zu begegnen, soll mit Hilfe des Joggathon ein großer Wassertank mit Wasserhähnen am Schulgebäude installiert werden. Durch diese Maßnahme können sich die Schüler und darüber hinaus auch die gesamte Dorfgemeinschaft über eine zuverlässigere Wasserversorgung freuen.
Albanien
Ein landwirtschaftliches Projekt
Das Pezë-Tal in der Nähe Tiranas ist eine besonders arme Gegend im ärmsten Land Europas. Ende 2019 war auch dieses Tal stark von den Erdbeben betroffen; dadurch wurde das Leben noch schwerer für die Familien dort. Kurz nach den Beben begann Helping Hands‘ örtlicher Partner, den Familien in ihrer Not unter die Arme zu greifen. Daraus entstand eine längerfristige Vision. Um den besonders bedürftigen Familien zu ermöglichen, einerseits genügend Lebensmittel für eine gesunde Ernährung anzubauen, und andererseits durch Verkäufe Einkommen zu generieren, ist ein landwirtschaftliches Projekt mit verschiedenen Komponenten geplant. Dazu gehören Gemüse- und Obstgärten und Gewächshäuser, Kühe für Milchwirtschaft, Zugang zu sauberem Wasser und die Anschaffung diverser landwirtschaftlicher Maschinen. Da in diesem Tal viele Kinder leben, hofft unser Partner auch, dort ein Kinderzentrum beginnen zu können, wie es seit einigen Jahren in Kombinat am Rande Tiranas angeboten wird.
Sozialarbeit im Rotlichtmilieu im Rhein-Main-Gebiet
Seit vielen Jahren arbeitet das Projekt PX (www.pe-ix.de) im Rotlichtviertel in Frankfurt mit 4 hauptamtlichen (Frauen) und mehr als 60 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Mitarbeiter versuchen, zu den Personen in der Prostitution Vertrauen aufzubauen und Ihnen zu helfen, beispielsweise bei Anträgen an Behörden, in medizinischen Notlagen (die meisten Prostituierten haben keine Krankenversicherung) und auch bei der Frage, wie man den Ausstieg aus dem Milieu schaffen kann. Seit dem Sommer 2020 hgibt es eine Anlaufstelle für Frauen in der Prostitution im Frankfurter Bahnhofsviertel. Im ersten Stock eines zentral gelegenen Hauses finden dort vor allem Beratungsgespräche statt.

Die Erlöse vom Joggathon sollen dafür verwendet werden, das Team im neuen Drop-in-center „Schwesterherz" zu verstärken und die Hilfsmöglichkeiten zu optimieren.



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